Zweiter Teil meines Romans (Kapitel eins)

Als sie versuchte langsam wieder zu sich zukommen, bemerkte sie, dass sie völlig nackt war und auf einem feuchten, kalten Boden lag. Sie tastete aufgeregt und voller Scham ihren Körper ab nach der Suche irgendeines Kleidungsstückes was ihn trotz der Dunkelheit doch bedecken und Schutz geben konnte. Oh Gott ich bin nackt und weiß nicht wo ich bin, was ich hier mache oder wie ich hergekommen bin. Was soll dieser ganze Scheiß? Oh mein Gott bin ich irgend so einem kranken Schwein zum Opfer gefallen! Bitte oh bitte nicht. Angst richtete sich in ihrem Körper wie eine Mauer auf und fing an Clara zu umschließen, sie fühlte sich wie gelähmt.

Keine Ahnung wo sie war oder warum sie hier war, versuchte sie sich trotzdem auf zu richten. Doch es blieb beim Versuch, denn nach nur wenigen Zentimetern in die Höhe war Schluss und sie war gezwungen sich wieder zu setzten. Ihr Körper begann zu zittern, sie umschlang ihn mit ihren zarten Armen in der Hoffnung dadurch irgendwie geschützter zu sein, nicht auf zu fallen und einfach wieder aus dem bösen Traum zu erwachen. Den Kopf auf den Knien versunken, rannen ihr Tränen die Wangen herunter. Ihr linkes Auge brannte dabei wie Feuer. Es musste also nicht nur geschwollen sein, nein es war auch verletzt, da das Salz der Tränenflüssigkeit sich langsam einen Weg in Wunde bannte und sich mit Schmerz bemerkbar machte. Vor Schreck bei dieser Erkenntnis suchte Clara ihren zierlichen und schmalen Körper nach weiteren Wunden ab. Die Arme und Beine entlang, den Oberkörper, Hintern und auch der Versuch den Rücken zu erfüllen um sicher gehen zu können, das es ihr körperlich gut geht. Das schlimmste sind Verletzungen, dachte sie unruhig. Verletzungen in Kombination mit Dreck und den sich darin befindlichen Bakterien bringen Infektionen und schwächen mich. Nein, nein, nein das darf nicht geschehen! Ihre Atmung beschleunigte sich und sie wurde immer ungeduldiger. Doch ihr Körper schien trotz der Situation noch gut intakt zu sein. Eine kleine Erleichterung machte sich in ihr breit, da sie wusste zu mindestens bis jetzt körperlich unversehrt zu sein. Doch in ihrem inneren war bei weiten nicht alles in Ordnung.

21.6.14 22:05

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bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


sub Mia (21.6.14 22:12)
Ich habe deine Freundschaftsanfrage angenommen und bin nun gespannt was mich hier bei dir erwartet.

Der Anfang deiner Geschichte gefällt mir schon mal.

LG Mia


T2T (21.6.14 22:18)
Da muss ich ihr recht geben

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